Das Land Steiermark setzt seit Februar einen klaren Impuls für die Modernisierung bestehender Heizsysteme im Bereich erneuerbare Energien. Gefördert wird der Austausch veralteter Biomasseheizungen sowie älterer Wärmepumpen. Für Eigentümer und Investoren ergibt sich damit ein konkreter Hebel zur Wertsteigerung von Wohnimmobilien.
Für den Tausch von Biomassekesseln – etwa Pelletheizungen – stehen Fördermittel von bis zu 3.000 Euro zur Verfügung. Der Ersatz alter Wärmepumpen wird mit bis zu 1.500 Euro unterstützt. Voraussetzung ist, dass die bestehende Anlage mindestens 15 Jahre alt ist und der Austausch zu einer messbaren Verbesserung der Energieeffizienz führt.
Die Förderung richtet sich gezielt an Einfamilien-, Zweifamilien- und Reihenhäuser. Ziel ist es, technisch überholte Anlagen durch moderne, effizientere Systeme zu ersetzen und damit Betriebskosten zu senken sowie die Energieperformance von Gebäuden nachhaltig zu verbessern. Gerade Immobilien, die früh auf Biomasse gesetzt haben, erhalten nun die Möglichkeit, den nächsten technologischen Schritt zu gehen.
Aus Sicht des Biomasse-Sektors schließt die neue Förderschiene eine bisher bestehende Lücke: Eigentümer, die bereits seit Jahrzehnten auf erneuerbare Heizsysteme setzen, waren bislang gegenüber Umsteigern von Öl- und Gasheizungen benachteiligt. Diese Ungleichbehandlung wurde nun korrigiert.
Die Förderung kann sowohl von Eigentümern als auch von Hauptmieterinnen und Hauptmietern beantragt werden. Der Antrag erfolgt vorab online, die Auszahlung kann nach Umsetzung innerhalb von neun Monaten beantragt werden. Insgesamt stellt das Land Steiermark dafür ein Fördervolumen von 300.000 Euro bereit.
Fazit aus immobilienspezifischer Sicht:
Die neue Förderung verbessert nicht nur die Wirtschaftlichkeit von Sanierungsmaßnahmen, sondern steigert auch die Attraktivität und Zukunftssicherheit von Wohnimmobilien. Für Eigentümer ist jetzt ein strategisch sinnvoller Zeitpunkt, veraltete Heizsysteme zu erneuern und den Immobilienwert langfristig abzusichern.